Was halten Tiere von

Krankheiten, Kastration, Behinderung, Tod usw - ja oder nein?

Wer fragt denn schon seinen Hund oder sein Pferd, ob es kastriert werden möchte?

Wir Menschen hinterfragen ein solches Thema nicht, weil wir denken, dass es erstens sowieso geschehen muss und dass es bestimmt auch kein Tier geben würde, dass eine Kastration befürwortet.

Falsch! – Es gibt einige Tiere (egal ob weiblich oder männlich), welche froh sind, wenn sie den extremen Paarungstrieb nicht mehr ausleben müssen. Welche Frau hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie es sein könnte, wenn 10 oder mehr Männer grob über sie herfallen, verletzen und mehrmals nacheinander vergewaltigen würden.

Oder welcher Mann hat sich schon einmal vorgestellt wie es wäre, wenn er von einem unsagbaren Drang von seinem lieblings Fussballmatch vom Fernseher weggerissen würde und er blindlings 10 Kilometer in die Dunkelheit rennen würde um in der Nachbargemeinde eine Frau zu treffen, welche aber zur selben Zeit schon 9 andere aggressive Nebenbuhler um sich hat, die ihm bei seiner Ankunft deftig eins auf die Nase hauen. Na, Lust dazu?

Die Diskussion mit Tieren über eine bevorstehende Kastration ist jedoch nicht immer einfach. Viele Tiere haben ein einziges Ziel in ihrem Leben und das ist Fressen und sich vermehren.

Mit solchen Tieren verläuft die Kommunikation jeweils nicht immer reibungslos. Sie können sich nicht vorstellen, dass das Leben auch sterilisiert lebenswert sein kann.

Ich hatte vor kurzer Zeit ein Gespräch mit einem Hengst, der sich strikt weigert sich kastrieren zu lassen. Er meinte, dass er lieber nicht mehr leben wolle anstatt ein Wallachdasein zu pflegen. Er wird nun mit grosser Wahrscheinlichkeit in die Metzgerei kommen, da er alle Bemühungen unsererseits, einen guten Platz für ihn als künftigen Wallach zu finden bestreikt hat.



Behinderung - wie akzeptieren Tiere eine Behinderung?

 

Viele Tiere, welche nach einem Unfall eine Behinderung davontragen (Amputation von Bein, Schwanz etc.), leiden unter den selben Symptomen wie wir Menschen. Sie fühlen sich „nicht mehr ganz“ und verspüren den grossen Drang sich zu verbergen. Sie empfinden auch das ihnen zugesprochene Mitleid sehr und schämen sich für ihre Behinderung.

Aus diesen Gründen kann es sein, dass ein Tier den Heilungsprozess gewollt negativ beeinflusst, weil es eigentlich lieber sterben möchte. Durch das Sterben und eine dadurch folgende Rein- karnation haben die Tiere die Möglichkeit, sobald als möglich in einer intakten Hülle wieder zu uns zurückzukommen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass solche Tiere sich verkriechen und gezielt auf ihren Tod warten.

Erwähnenswert ist auch, dass nicht alle Tierarten gleich mit einer Behinderung umgehen können.

Bei Pferden zum Beispiel ist es äusserst tragisch, wenn sie „unnütz“ werden. Ich meine damit die Unfähigkeit jemals wieder einer Reiter zu tragen, auf der Weide herum zu tollen oder für den Rest ihrer Tage Schmerzen zu ertragen. Dies gilt natürlich für alle anderen Tiere auch. Für Wildtiere bedeutet jegliche Behinderung den schon fast sicheren Tod! Je mehr „Urtier“ ein Lebewesen besitzt, desto schwieriger gestaltet sich das Weiterleben und die Akzeptanz einer Behinderung.

 



Einschläfern eines Tieres - dürfen/sollen wir eingreifen oder nicht?
 

Es gibt viele Tierhalter, welche sich nie vorstellen könnten ihr geliebtes Tier freiwillig herzugeben. Sie würden alles für ihren Liebling tun und alle Kosten, wie hoch sie auch immer sein mögen, übernehmen. Leider tut man mit einer solch vermeindlichen Tierliebe seinem Freund keinen grossen Gefallen. Operationen bedeuten nicht nur gewaltige Kosten, sondern in den meisten Fällen grosse Schmerzen und Leiden für das Tier! In solchen Fällen erachte ich es eher als unmenschlich, das Tier zu jedem Preis am Leben zu erhalten!

Vor allem bei schweren Unfällen mit Tieren kommt es vor, dass Tiere danach bitten erlösst zu werden.

 


Wann sollen wir ein Tier einschläfern?


Es ist in jedem Falle von grosser Bedeutung, dass man vorher mit dem Tier über eine evtl. Erlösung spricht. Wenn es sich um eine Krankheit handelt, bei deren Verlauf das Tier sterben wird (z.B. Krebs etc.) haben viele Tiere den eindringlichen Wunsch dann zu gehen, wenn sie es möchten. Das heisst, dass sie ihr Leben zum gegebenen Zeitpunkt selber abschliessen möchten. In einem solchen Falle müssen wir wenn immer möglich auf den Wunsch des Tieres eingehen und seinen Tod abwarten. Häufig kann dem Tier durch Verabreichung Homöopathischer Mittel psychisch geholfen werden, sein Leben gelöster zu beenden.

 


Haben auch Tiere einen Letzten Willen?


Ich habe schon viele Gespräche mit verstorbenen oder sich im Sterben befindende Tiere geführt. Wenn ich sie auf einen letzten Wunsch anspreche, so sind diese sehr verschieden. Eines ist jedoch bei Haustieren immer gleich. Sie bitten darum, dass ich ihrem Herrchen oder Frauchen ausrichte, dass sie ihnen für die entgegengebrachte Liebe danken. Viele Tiere möchten beerdigt werden. Es gibt jedoch auch Tiere, wie z.B. Kleintiere, welche anderen Tieren noch als Nahrung dienen möchten. Oftmals sagen sie auch, dass sie irgendwann wiederkommen werden. Vielleicht aber in einer anderen Gestalt.

 


Was versteht man unter einem Seelenabtausch?


Ich komme auf dieses Thema zu sprechen, weil ich zuvor vom Tod und Reinkarnation gesprochen habe. Wenn ein Tier z.B. unfreiwillig stirbt, so hat es (wie wir Menschen) vielleicht einige Dinge in seinem Leben noch nicht abgeschlossen. D.h. es möchte dringend wieder zurück um diese zu erledigen.

Tiere haben die Möglichkeit mit einem anderen Tier einen Seelenabtausch zu machen. Ein Tier das bereits schon auf der Welt ist. Das verstorbene Tier wird warten, bis es sieht, was Sie nach seinem Ableben machen werden. Falls Sie sich für die Anschaffung eines anderen Tieres entscheiden, so kann es der Fall sein, dass das verstorbene mit dem neu von Ihnen auserwählte Tier einen Abtausch vereinbart.

So geschehen ist dies schon mehrere Male bei einer Tierkommunikatorin, welche seit vielen Jahren von ihrem Hasen begleitet wird. Es ist eine unglaublich weise Seele, welche ihr auf ihrem Lebensweg viele nützliche Ratschläge und Anweisungen gibt. Als dieser Hase vor ca. einem Jahr verstorben war, ist die Seele in den neuen Körper eines Junghasen geschlüpft, in welchem er sie nun wieder viele Jahre begleiten kann.

 


Kann man ein Tier zwingen etwas zu tun?


Ich finde dies ein wichtige Frage, denn obwohl wir fähig sind mit einem Tier auf telepatischem Wege zu kommunizieren, so sind wir komplett auf den Goodwil des Tieres angewiesen. Entschliesst sich ein Tier nämlich (auch während einem Gespräch) nicht mehr zu kooperieren, so bricht es die Verbindung ab und es ist äusserst schwierig, den Kontakt am selben Tag noch einmal aufzunehmen. Es kann auch sein, dass dieses Tier nie mehr mit einem spricht. (Dies ist vor allem der Fall, wenn es sich verraten fühlt und das Vertrauen verloren hat.)

Es ist wichtig, dass wir Bitten (die von unserem Tier an uns gestellt werden) wenn möglich erfüllen, damit es auch einen Sinn darin sieht mit uns zu sprechen.
Wenn ein Hund zum Beispiel danach fragt, ob wir nachher mit ihm spielen , dann wird er sich überschwänglich darüber freuen, wenn wir seinem Wunsch nachkommen. Ein nächstes Mal wird er viel schneller in die Konversation einsteigen und interessiert mit uns kommunizieren. Dies soll nicht bedeuten, dass wir immer alles tun, wonach das Tier gerade verlangt. Es sollte ein gutes Maass sein. Sonst lassen wir uns von unseren Tieren tyrannisieren und das wollen sicherlich die wenigsten.

 


Was verstehen wir unter Instinkt?


Wenn wir uns mit dem Thema Tierkommunikation befassen, so ist es unabdingbar, dass wir auch über das Verhalten und den Instinkt der Tiere einige Worte verlieren. Man unterscheidet hierbei zwischen Verhaltensweisen, welche von Geburt an das Tier prägen. Dies sind Natur Instinkte, welche man praktisch nicht beeinflussen kann - auch mit einer Telepathischen Kommunikation nicht!
 

· Fluchtverhalten
· Paarungsverhalten
· Fressverhalten
 

Das Verhalten des Tieres wird sehr stark von der Art und Weise beeinflusst, wie es aufwachsen kann. Um Verhaltensstörungen vorzubeugen ist es wichtig, dass man sich vor Anschaffung eines Tieres gut über dessen Bedürfnisse und Lebensart informiert.

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